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Chronik der KG Mau-Mau Nachdem sich um 1948 schon am Weiberdonnerstag die Möhnen des Dorfes zu einem lustigen Cafeschmaus versammelten, wurde 1952 der Karnevalsverein geboren.Als die Zeiten noch „mau“ waren steckten die Ninkirjer die Köpfe zusammen und schmiedeten Pläne von Prinzen und Prinzessinnen im Karneval. Aber es war kein Geld da. So kam die Idee einer Hafer-und Fruchtsammlung, denn Frohsinn war damals jedem ein Scheffel Hafer wert.Dieses reichte zur Beschaffung einiger Utensilien und zur Bezahlung Saalmiete. Um Ludwig Krämer und Peter Hey gesellte sich eine begeisterte Schar von Sitzungs-und Zugorganisatoren die daheim oder hinter verschlossenen Scheunentoren den Karneval 1952 vorbereitete.Die erste Sitzung, mit einer Abordnung aus Schalkenmehren, legte mit Bierzeitung und Gesang den Grundstein zur Mobilisierung des närrischen Volkes im Pützbachtal. Der Elferrat damals mit Frack und Zylinder wirkte noch etwas steif, bis nach der Proklamation seiner Tollität Prinz Peter dem ersten und Ihrer Lieblichkeit Prinzessin Resi und einigen Schunkelwalzern die Stimmung im Saal und das närrische Treiben schließlich auf Hochtouren kam. Der Start war gelungen.Als sich der Zug am Veilchendienstag in Bewegung setzte thronten Tinnes Pitter und Heys Resi auf einem spärlich bunt geschmückten Ackerwagen der von einem Pferd gezogen wurde.Ihren Namen erhielt die Mau-Mau aber erst 1953 als Tummes Hubert in einer zur späten Stunde gehaltenen Rede vom“mau“ der Zeit und der aktuellen afrikanischen Freiheitsbewegung das Stichwort aufnahm. Mau-Mau, frei sein und närrisch.Neben Kappensitzung und Prinzenproklamation sorgten Ende der fünfziger Jahre dann übergroße beweglich Puppen beim Umzug für aufsehen.In den 60er Jahren waren dann der Improvisation keine Grenzen gesetzt. Als sich einmal keine Prinzessin fand wurde sie von einem Mann dargestellt, so entstand das legendäre Paar Prinz Hanni und die Jakobine. Ein anderes mal hielt eine wundersame Puppe die Prinzenrede über Tonband. Erinnert sei auch an einen vierbeinigen Karnevalisten, einen Schafbock, den der Schäfer am Zügel auf die Bühne brachte.In den 60er und 70er Jahren führten die Umzüge, bei guter Witterung, auch durch Steinborn und Pützborn was den Kreis der aktiven Karnevalisten erheblich erweiterte.Wegen dem Umbau des Saales in Neunkirchen zum Bürgerhaus, zog man 1987 nach Steinborn zum Brauer.Ab 1988 wird nun im Bürgerhaus gefeiert.Mit der Session 1990 wurde ein Kinderkarneval eingeführt der sich bis heute großer Beliebtheit erfreut. Auch wurde ab diesem Jahr eine weitere Kappensitzung eingeführt um der steigenden Nachfrage und dem Platzangebot gerecht zu werden.Zur Sessionseröffnung 91/92 wurde im November 91 das 40 Jährige bestehen gefeiert. Hierzu waren alle bisherigen Prinzenpaare, Präsidenten und Vereinsvorsitzenden eingeladen.Nach der Karnevalsession 97/98 war für die Mau-Mau das „Aus“ nahe, da der gesamte Vorstand nicht zur Wiederwahl bereit war und sich kein neuer Vorsitzender finden lies. Erst nach zwei außerordentlichen Mitgliederversammlungen war ein neuer Vorsitz gefunden. Willi Ternes war bereit das Narrenschiff zu lenken.Ab 1998 wird ein Kartenvorverkauf für die Kappensitzng durchgeführt.Im Juni 2003 präsentierten sich Elferrat und Prinzpaar in besonderer weise, man traf sich zu einer „Kreuzfahrt am Jeminnener Moar“.In den letzten Jahren ist die Beliebtheit des Rosenmontagszugs stark angewachsen, so das zur Absicherung neben den Feuerwehren aus Neunkirchen, Steinborn und Pützborn auch die Nachbarwehren aus Neroth und Gemünden zum Einsatz kommen.
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| Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 13. März 2010 um 08:41 Uhr |








